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Die verschiedenen Kurse auf der Strecke

Die Strecke allgemein

18. April 2015

Eine Besonderheit des Geländes ist wohl die Hanglage. Das bedeutet, dass es bei uns ziemlich auf und wieder ab geht was für zusätzliche Herausforderungen für Mann und Maschine sorgt. Eine kürzere Übersetzung ist hier, gerade bei Elektro-Modellen, Pflicht.

Mit dem Bau der Strecke wurde im Dezember 2003 begonnen. In den folgenden Jahren wurde sie Stück für Stück erweitert. Im Herbst 2013 und Sommer 2014 erfuhr die Strecke nochmals einen größeren Umbau. Die lange Rally wurde entfernt und die Strecke somit für Short Course Trucks und 1:8er Buggys optimiert.

Die Streckenführung auf dem Gelände mag auf den ersten Blick etwas verwirrend erscheinen und manch ein Gastfahrer hat sich schon gefragt, wie er denn nun fahren soll. Viele fuhren dann einfach spontan kreuz und quer auf verschiedenen Abschnitten und dadurch auch oft auf, für ihr Fahrzeug, ungeeigneten Abschnitten.

Fakt ist, dass die Strecke mehrere unterschiedliche Kurse für unterschiedliche Fahrzeugklassen und -größen beinhaltet. Die unten aufgeführten Kurs-Pläne veranschaulichen die unterschiedlichen Kurse und die hierfür geeignete und empfohlene Fahrzeugklasse.

Die Streckebreite beträgt fast durchweg 2,5 Meter. Die Ausnahme bildet die Steilkurve, welche eine Breite von 4 Metern hat.

Die Strecke besteht zu 100% aus festem Lehmboden. Je nach Benutzung der Strecke bildet sich darauf ein Schicht losen Lehmstaubes. Sie wird regelmäßig gefräst um eine möglichst ebene Beschaffenheit ohne die typischen Lehmaufwerfungen durch dessen Austrocknung zu erreichen. Ebenso wird sie während der Hauptsaison so gut es geht frei von Unkraut gehalten.

CORR-Strecke

4. April 2014

Die CORR-Strecke ist die eigentliche und längste Variante auf dem Gelände. Sie nutzt alle Streckenabschnitte. Es ist ein guter Mix aus schnellen Geraden, Sprung, Steilkurve und engen Spitzkehren. Somit werden Fahrzeug und Fahrer optimal gefordert. Hier kommt es auf den richtigen Mix aus Topspeed und Beschleunigung an.

Hier können nahezu alle Autos gefahren werden. Vom 1:10 Short Course Truck bis zum 1:8er Buggy. Auch ein 1:16 E-Revo kann hier ordentlich Spass machen. Wichtig sind nur die Bodenfreiheit und die Wendigkeit des Fahrzeugs. Mit einem 1:8 Truggy wird man hier im Infield wenig Spass haben.

Bewährt haben sich beisielsweise der Traxxas Slash 4x4 und der Absima TR8E Stoke E bzw. T8E. Auch der Traxxas Rally macht hier enorm Spass. Jedoch sollte man es damit beim Sprung nicht übertreiben.

Die Profi-Strecke

4. April 2014

Die Profi-Strecke lässt im Vergleich zur CORR-Variante die Upper-Section komplett aus. Man biegt von der Gegengeraden direkt ins Infield ein. Somit wird der Anteil an Geraden und schnellen Kurven reduziert und der Fokus mehr auf das Infield mit seinen Kurvenkombinationen verlagert. Dadurch ist diese Variante etwas schwieriger als die CORR. Etwas für wirkliche Profis.

Grundsätzlich gelten hier die selben Fahrzeugempfehlungen wie bei der CORR-Variante. Jedoch spielt hier die Wendigkeit und Beschleunigung des Fahrzeugs eine noch größere Rolle.

Die Amateur-Strecke

4. April 2014

Diese Strecke lässt im Gegensatz zur CORR-Variante das Infield komplett aus. Nach der schnellen Kurve in der Upper Section biegt man beim Fahrerstand ab und kommt so in einer leichten Kurve mit anschließender kurzen Geraden direkt richtung Sprung. Somit ist die Amateur-Strecke weniger anspruchsvoll und setzt denn Schwerpunkt mehr in Richtung Topspeed.

Hier können Fahrzeuge fahren die auch nicht ganz so wendig sind oder deren Fahrer noch etwas Probleme mit anspruchsvolleren Kurvenkombinationen haben. Ein 1:8er Elektro- bzw. Verbrenner-Buggy oder SC-Truck sind hier die erste Wahl.

Die Speed-Strecke

4. April 2014

Wie der Name schon sagt geht es bei dieser Strecke einzig und allein um Topspeed. Sie nutzt beide Durchfahrten zwischen Infield und Upper Section um eine Quergerade zu bilden. Somit könnte man die Strecke fast als Oval bezeichnen. Dies kommt Fahrern zu Gute welche einfach mal nur Gas geben wollen oder noch am Anfang des Hobbys stehen und noch Probleme haben.

Gefahren werden kann hier alles bis zum Maßstab 1:8 so lange es genug Bodenfreiheit hat. Vom 1:16 E-Revo über SC-Trucks und Buggys bis hin zum 1:8er Truggy.

Die Rally

4. April 2014

Die Rally bildet wohl die Königklasse unter den Kursen und beinhaltet nur die schwierigsten Passagen des Geländes. Sie hat eine Breite von 2,5 Metern. Mit ihren engen Kurven und Abzweigen ist sie gerade für erfahrene Piloten das Maß aller Dinge.

Ideal für diesen Kurs ist zum Beispiel der Traxxas Rally 1:10. Aber selbst ein wendiger 1:8 Buggy wie der Absima Stoke E oder T8E kann hier gefahren werden.

Das Infield

4. April 2014

Wie der Name schon sagt wird hier nur das Infield des Geländes gefahren. Es ist ein Kurs für langsamere Fahrzeuge und enge Kopf-an-Kopf-Duelle. Die Strecke ist besonders für Anfänger, Kinder und Jugendliche geeignet, welche das Fahrzeug mittlerweile einigermaßen beherrschen und sich getrauen das erste Mal vom Fahrerstand aus zu fahren.

Gefahren werden können hier 1:16 Modelle wie der kleine Traxxas Slash, 1:10er Buggys wie der Tamiya DF-03, 1:10 Stadium Trucks wie der Traxxas Rustler XL-5 aber auch 1:8er Elektro-Buggys im 2S-Betrieb.

Die Upper-Section

4. April 2014

Gefahren wird hier nur die obere Sektion des Geländes nahe den Montageplätzen. Dies ist gerade beim Einfahren eines neuen Modells sehr nützlich, da man hier vom Montage-Platz aus fahren kann und nicht auf den Fahrerstand muss. Man ist somit immer nahe am Geschehen und kann schnell mal die Temperatur messen oder das Fahrverhalten genau beobachten.

Dies ist auch der ideale Abschnitt für Anfänger und Kinder. Hier kann man in Ruhe seine ersten Runden drehen um ein Gefühl für sein Fahrzeug zu erhalten. Man kann sogar mitten ins Geschehen stehen und mit dem Fahrzeug um sich herum fahren. Und wenn man mal das Auto umwirft oder hängen bleibt so kann man es schnell wieder aufrichten.